Dienstag, 19. Juli 2016

Ehrliche Worte & mein liebstes Avocado-Brot mit Hawaiisalz

Hallo Ihr Lieben :)

Trotz guter Vorsätze war hier erneut wochenlang nichts los.
Seit einiger Zeit frage ich mich wie es mit dem Blog weiter geht. Denn auch wenn ich nichts gepostet habe, habe ich daran gedacht, dass es schon wieder so lange kein neues Rezept von mir gab und hatte ein schlechtes Gewissen. Muss ich das?

Nein. Der Blog ist mein Hobby. Ich habe mit dem Bloggen angefangen, weil es mir Spaß macht zu backen, zu kochen, die entstandenen Kreationen zu fotografieren und euch davon zu berichten. Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig, wenn ich es einige Wochen nicht schaffe etwas zu schreiben. Das musste ich mir erstmal selbst klarmachen. Wenn man täglich von unzähligen (sehr aktiven) Bloggern mit Facebook-Einträgen, Instagram-Bildern und Co. überschwemmt wird, hat man das Gefühl, dass jeder beinahe täglich etwas postet. Das ist vielleicht teilweise der Fall, aber längst nicht bei allen. Das ist mir bewusst und trotzdem habe ich mich selbst verurteilt, dass ich es nicht öfter schaffe.

Ich habe mehrfach darüber nachgedacht, komplett aufzuhören. Es ist nicht so, dass mir die Lust am Bloggen vergangen ist, mir macht es weiterhin Spaß, doch ich bin umgezogen, arbeite seit knapp einem halben Jahr Vollzeit und in meiner Freizeit sind mir einfach auch andere Dinge wichtig geworden. Um das alles unter einen Hut zu bringen, muss sich meine eigene Einstellung zum Turnus meiner Blogeinträge verändern. Ich möchte aufhören mich selbst unter Druck zu setzen - schließlich entsteht dieser Blog in meiner Freizeit und sollte auch weiterhin aus Freude daran und nicht aus einem schlechten Gewissen heraus entstehen. Mir ist bewusst, dass Blogs auf denen viel und regelmäßig etwas passiert deutlich größere Reichweiten haben. Trotzdem möchte ich hier weiterhin meine Experimente mit euch teilen und hoffe, dass ihr auch mit dabei seid!

Nach so vielen Worten gibt's schnell einen Augenschmaus:


Sieht das nicht köstlich aus?
Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich mich seit dem letzten Blogpost ausschließlich von dieser Stullenversion ernährt habe - aber selten war es nicht ;)

Die Kombination aus reifer Avocado und warmen Ei ist schon gut - dann noch Tomate dazu und sie ist perfekt!


Avocado-Brot
für 2

2 Scheiben (Mehrkorn-)Brot
1 reife Avocado
2 Eier
Butter
Datteltomaten 
Hawaiisalz
Pfeffer

  1.  Avocado halbieren, Kern und Schale entfernen und in Streifen schneiden. Gleichmäßig auf den Brotscheiben verteilen.
  2. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen, die Eier aufschlagen und zugeben. Wenn das Eiweiß gestockt ist, wenden und je nach Belieben fertig braten. Ich mag es, wenn das Eigelb am Rand fest ist und innen noch flüssig ;)
  3. Eier aus der Pfanne nehmen und je auf ein Avocado-Brot legen. Mit Hawaiisalz und Pfeffer würzen und zusammen mit den Tomaten direkt essen. An Guadn (sagt der Bayer)!

 
Das Hawaiisalz habe ich geschenkt bekommen als ich nach München gezogen bin. Ich war total erstaunt, vorher hatte ich noch nie schwarzes Salz gesehen! Das Salz, auch Lavasalz genannt, wird durch Sonnentrocknung aus Meerwasser gewonnen. Die schwarze Farbe stammt vom traditionellen Zusatz von 2 % hochreiner Holzkohle. Die Aktivkohle soll dem Salz ein leicht nussiges Aroma geben und zudem verdauungsfördernd und antioxidativ wirken. 
Beim zubereiten hatte ich plötzlich schwarze Finger. Da es sich um Kohle handelt, löst sich die Farbe durch Feuchtigkeit an den Händen ab. Zurück bleiben klare Salzkristalle. Crazy oder? :D


Genießt das gute Wetter!

Alles Liebe,
Ela


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