Samstag, 19. Dezember 2015

Tischlein deck dich: Weihnachtskaffee mit Orangengeschmack


Hallo Ihr Lieben :)

Lang lang habe ich euch warten lassen. Doch jetzt geht's hier wieder rund!

Die Bachelorarbeit ist abgegeben. Ein dreifaches YAY!
Die Backsause lange vorbei. Die Leckerein aufgefuttert. Die tollen Fotos viel zu lange in der Warteschleife. Sie wollen raus. Jetzt lasse ich sie.



Der Titel kündigt es schon an. Das Motto. Eine Ode an die Orange. Wir haben geschnitten, gerührt, geraspelt, gestapelt, gerollt, gestempelt und gepinselt. Und herausgekommen sind 4 köstliche, wunderbar orangige Backrezepte für die Weihnachtszeit. Natürlich alle kalorienfrei. Versteht sich!



Schokotorte mit Orangen-Sahne-Füllung
Ø 20 cm

Böden:
55g Kakao
 5g Zimt
140 ml heißes Wasser
270g Butter
170g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier (Gr. L)
350g Mehl
1 Tl Backpulver
140 ml Buttermilch
2 Tl Bio-Orangen Abrieb
(nach Frl. Klein)


Zubereitung:
  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kakao, Zimt und gerade aufgekochtes Wasser in einer Schüssel mischen und gut verrühren.
  2. Butter, Zucker und Vanillezucker 4 Minuten cremig rühren. Eier der Reihe nach zugeben und alles gut unterrühren.
  3. Buttermilch zur Kakaomasse rühren und dann nach und nach unter den Teig rühren.
  4. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit dem Orangen Abrieb zum Teig geben und gut vermischen. 
  5. In den Bodern der Kuchenform (noch besser 2, wenn ihr habt) Backpapier einspannen, den Rand buttern und mit Mehl ausstäuben. Die Hälfte des Teiges einfüllen und glatt streichen.
  6. 30-35 Minuten backen, Stäbchenprobe machen und wenn er durch ist, herausnehmen. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen und in Frischhaltefolie einwickeln und ganz abkühlen lassen.
  7. Form säubern, neu buttern und mit der anderen Teighälfte genauso verfahren.
  8. Wenn beide Böden vollständig abgekühlt sind, einmal waagerecht mit einem Sägemesser durchschneiden.

Füllung:
500 ml Sahne
2 Pck. Sahnesteif
2 Pck. Vanillezucker
6-8 Orangen
gehackte Pistazien

  1. Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker sehr steif schlagen.
  2. Mit einem scharfen Messer, die Orangenschale mitsamt der Haut abschneiden. Orangen dann vorsichtig in Scheiben (< 1cm) schneiden. 
  3. Untersten Boden auf eine Tortenplatte setzen. Mit einer gleichmäßigen Schicht Orangenscheiben belegen. Ein Viertel der Sahne darauf verteilen und glatt streichen. Zweiten Boden draufsetzen, wieder mit einer Schicht Orangenscheiben und einem Viertel Sahne bedecken. So weiter verfahren bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
  4. Zur Dekoration sehr dünne Scheiben von einer Orange mit Schale abschneiden. An einer Stelle von außen bis zur Mitte einschneiden und wie auf den Fotos formen. Zum Schluss mit gehackten Pistazien bestreuen. 



Mini-Orangen Gugelhupfe mit weißer Schokolade
6x à 100ml

1 Ei
50g Mehl
50g Butter
55g Zucker
30ml Milch
20ml frisch gepresster Orangensaft
Abrieb von 1 Bio-Orange
1 Tl Backpulver
1 Tl Vanilleextrakt
1 Prise Salz
20-30g geraspelte weiße Schokolade
+ etwas Orangensaft
+ Puderzucker


Zubereitung:
  1. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen.
  2. Butter und Zucker in einer Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührers schaumig schlagen. Ei zugeben und gut unterrühren.
  3. Milch und Orangensaft zugeben und verrühren, Mehl nach und nach dazu, dann Orangenschale untermengen. Zum Schluss die Schokolade zufügen und mit einem Löffel unterheben. 
  4. Form gut einfetten und ausmehlen. Teig gleichmäßig in den Mulden verteilen.
  5. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und herausnehmen.
  6. Komplett (!) auskühlen und dann vorsichtig aus den Förmchen lösen.
  7. Aus Orangensaft und Puderzucker einen Guss mit gewünschter Konsistenz anrühren und auf den Gugels verteilen.

Orangen-Schokotrüffel in Kakao

100g Vollmilchschokolade
200g Zartbitterschokolade
100g Butter
125g Puderzucker
2 Eigelb
4 El Sahne
2 Tl Bio-Orangen Abrieb
Kakaopulver zum Wälzen

Zubereitung:

  1. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Puderzucker einsieben und unterrühren. 
  2. Eigelb, Sahne und Orangenschale dazugeben und alles gut vermengen. 2 Stunden kalt stellen bis die deutlich härter geworden ist.
  3. Kakaopulver in eine flache Schüssel geben. Aus der Schokomischung mit der Hand (eventuell Handschuhe tragen) Kugeln rollen und im Kakao wälzen.

Orangen-Kekse
ca. 20

130g Butter
1/2 Ei
70g Zucker
200g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
Abrieb von 1 Bio-Orange
+ Keksstempel


Zubereitung:
  1. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter, Ei (Ei verquirlen und die Hälfte abnehmen) und Zucker schaumig rühren.
  2. Mehl, Backpulver, Salz und Orangenabrieb zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Teig in Folie wickeln und 1 Stunde kaltstellen.
  4. Arbeitsfläche bemehlen und den Teig ca. 5mm dünn ausrollen. Mit einem runden Ausstecher oder Glas Kreise ausstechen. Stempel gut bemehlen und dann fest in den Teig drücken. Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 
  5. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene 10-15 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 

 
Auf unseren Keksen steht übrigens "Joy, Love, Peace, Hope" - passend zum Handlettering auf den Tellern ;)




Beim Schreiben bekomme ich gerade richtig Hunger auf unsere Kreationen! Ich kann mich gar nicht entscheiden was mir am besten geschmeckt hat. Es war alles so lecker!

Wenn da nicht was für eure Feiertage dabei ist!? Lässt sich alles super vorbereiten. Die Tortenböden habe ich bereits am Vortag gebacken und auch die Kekse und Pralinen können schon vorher gemacht werden. Perfekt für entspannte Weihnachten ♥



So viele Rezepte gab's hier noch nie in einem Eintrag. Damit habe ich die letzten Wochen wieder aufgeholt ;) Ich hoffe ihr seid von den Fotos genauso begeistert wie ich?
Ein rießen großes Dankeschön an Anja von Anja Waldmann Photographie für die fotographische Umsetzung!! Und auch an Julia unsere Backfee und fleißige Helferin!



Noch ist es etwas hin, doch ich wünsche euch allen jetzt schon wundervolle Weihnachten.
Tolle Feiertage mit Familie und Freunden. Entspannte Stunden mit gutem Essen und Gesprächen.
Einfach mal die Seele baumeln lassen und sich auf den Sinn von Weihnachten besinnen.

Ich hoffe, ich konnte euch für eure Kaffeetafel inspirieren - sie könnte in etwa so aussehen:



Fotos & Dekoration: Anja Waldmann
Rezepte & Foodstyling & Handlettering: Ela's Küchenzauber
Floristik: Blumen Rogee, Münster

Have yourself a merry little Christmas ♥
Ela  


PS: Die Schokotrüffel und Orangen-Kekse lassen sich auch super verschenken!

Mittwoch, 25. November 2015

Schokotarte mit Birne


Hallo Ihr Lieben :)

Ich bin ganz stolz, dass ich heute ein tolle Ankündigung machen darf!

Nächste Woche treffe ich mich nämlich mit zwei ganz tollen Frauen.
Mit einer befreundeten Fotografiebloggerin und einer weiteren Backfee veranstalte ich im Rahmen einer kleinen Kooperation eine große Backsause. Ein kleines Thema gibt's auch - wird aber noch nicht verraten ;)

Es wird auf jeden Fall winterlich weihnachtlich ♥


Aber jetzt gibt's erstmal das Rezept für diese super Tarte mit viel Schokolade und saftigen Birnen!


Schoko-Birnen-Tarte
Ø 26cm

200g Zartbitterschokolade 70% Kakao
200g Butter
125g Zucker
4 Eier
70g Mehl
3-4 Birnen


  1.  Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Schokolade hacken und im Wasserbad langsam schmelzen. Butter würfeln, dazugeben und rühren, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat. Zur Seite stellen und leicht abkühlen lassen.
  2. Eier mit Zucker schaumig schlagen, das Mehl nach und nach unterrühren. Schokoladenmasse zugeben und zu einem Teig verarbeiten. 
  3. Birnen waschen, schälen, Gehäuse entfernen und in schmale Spalten schneiden. 
  4. Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Teig einfüllen, Birnen in gewünschtem Muster leicht in den Teig drücken. 
  5. Im heißen Ofen 30-35 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen). Herausnehmen, abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. Lasst es euch schmecken!



Ich freu mich soo euch bald die Ergebnisse unserer Aktion zu zeigen!!
 
Liebe Grüße,

Ela

Donnerstag, 19. November 2015

Tiramisu Torte

 
Hallo Ihr Lieben :)

Dieser Eintrag wird kurz & knackig. Ich sitze noch immer tagtäglich am Schreibtisch und tüftel an meiner Bachelorarbeit. Die Materie hat's in sich und abends bin ich echt k.o. und möchte eigentlich nur noch ins Bett.

Aber da ich euch bereits auf Instagram ein Foto von der Tiramisu Torte gezeigt und das Rezept versprochen habe - will ich mich daran halten!



Tiramisu Torte
Ø 20cm

Teig
2 Eier
60g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
60g Mehl
1 Tl Backpulver

Füllung
ca. 75ml Espresso (kalt)
250g Mascarpone
80-100g Puderzucker
1 Prise Liebe
Kakaopulver zum Bestäuben


Zubereitung
  1. Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Eier, Zucker und Puderzucker 5 Minuten ganz schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und über die Eimasse sieben (!). Mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben.
  2. In den Boden der Form Backpapier einspannen und den Teig einfüllen. In den heißen Ofen (unterste Schiene) geben und 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
  3. Fertigen Biskuit aus dem Ofen holen und 10 Minuten auskühlen lassen. Dann den Ring lösen und den Teig auf ein Gitter stürzen, Backpapier abziehen und komplett auskühlen lassen.
  4. Für die Füllung den Puderzucker in die Mascarpone sieben und alles glatt rühren. Den ausgekühlten Teig mit einem Sägemesser in der Mitte waagerecht durchschneiden.
  5. Den Boden gleichmäßg mit Espresso tränken bzw. bepinseln und mit einer Hälfte der Creme bestreichen. Den zweiten Boden auflegen, ebenfalls mit Espresso tränken und darauf die restliche Creme verteilen. Jetzt noch flott Kakaopulver drüber sieben und fertig :)



Die Zubereitung ist wirklich einfach und es lohnt sich total! Schmeckt einfach himmlisch :)
Ein paar Stunden durchgezogen ist's noch besser - dann aber erst kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.


Viel Spaß beim Backen!

Ela

Sonntag, 8. November 2015

Spinatschnecken


Hallo Ihr Lieben :)

Heute gibt es endlich ein neues Rezept von mir. Es pendelt sich scheinbar langsam ein, dass ich momentan nur einmal in der Woche (vorwiegend sonntags) die Zeit finde euch hier meine Zauberstücke zu zeigen. Ich bin nicht sehr zufrieden darüber, aber bis ich meine Bachelorarbeit abgegeben habe, was hoffentlich vor Weihnachten klappt, wird es wohl so sein. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel und kommt trotzdem noch gern hierher!?


Diese zauberhaften Spinatschnecken aus Blätterteig habe ich vor einiger Zeit für einen Geburtstag einer sehr guten Freundin gemacht. Das witzige: zwei andere Personen hatten ebenfalls Schnecken gebacken. Jedoch mit anderer Füllung. Glücklicherweise. Wir hatten also eine schneckenreiche Auswahl am Buffet :)



Spinatschnecken
ca. 15 Stück

1 Zwiebel
500g Blattspinat (TK)
1 El Olivenöl
Salz & Pfeffer
Muskatnuss
100g mittelalter Gouda (Stück)
1 Rolle Blätterteig (Kühlregal)


  1. Tiefgefrorenen Spinat rechtzeitig auftauen, er sollte komplett aufgetaut sein wenn ihr mit der Zubereitung anfangt. 
  2. Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Zwiebel würfeln, Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
  4. Spinat untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Gouda grob reiben.
  5. Blätterteig auf einem Schneidebrett entrollen. Spinat und die Hälfte des Käses darauf verteilen. Dabei einen Rand an den schmalen Seiten lassen.
  6. Teig von der schmalen Seite fest aufrollen, in 15 gleiche Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Schnecken mit der zweiten Hälfte Käse bestreuen.
  7. Im unteren Drittel 20-25 Minuten backen. Fertig für die Schneckenparty :)


Nebenbei protze ich noch ein bisschen mit der schönen Sukkulente. Die sind echt der neuste Schrei - Instagram ist geflutet davon. Habt ihr das auch schon bemerkt?? 

Einen schönen Abend euch,

Ela 


PS: Nicht verpassen - heute Abend kommt der neue Münster Tatort ;) 


Sonntag, 1. November 2015

Der ultimative Schokopudding


Hallo Ihr Lieben :)

Da ich kein großer Fan von Halloween bin, gab es von mir kein gruselig aussehendes Essen, sondern nur ein kleines Handlettering auf Instagram. Ich hoffe alle Anhänger hatten einen schaurig spukigen Abend mit hohem Gruselfaktor ;)


Doch jetzt kommen wir zum ominösen Titel dieses Eintrags. Da hab ich mich schon ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt... Denn der ultimative Schokopudding kann eigentlich nur 2 Dinge:
  1. super lecker schmecken
  2. satt & glücklich machen 
Doch das Besondere daran ist: er kann dies für fast jeden von euch tun!
Egal ob Vegetarier, Veganer, Laktoseintolerant, Rohköstler, Low-Carb- und sogar Paleo-Anhänger - ein wahres Multitalent eben! Damit habe ich dann hoffentlich 99% aller Leser abgedeckt. Ja.. ok, außer die, die keine Schokolade mögen. Aber das ist ja ein anderes Problem...


Aber das war's noch nicht. Einen hab ich noch. Viel drüber gehört, viel gelesen. Superfoods. Ja, da war doch was, ihr erinnert euch? Zum Beispiel Chia Pudding gab's hier schon mal zum Frühstück.
Und auch dieser cremige, multitalentierte Pudding ist ein 1A-Superfood-Kandidat. Ich hab mich ja schon verraten - na, gesehen? Natürlich, Avocado ist drin! Und macht im süßen Pudding eine exzellente Figur. Probiert es aus!


Der allercremigste ultimative Schokopudding
für 1 große oder 2 kleine Portionen

1 Avocado
1/2 Banane
2 El ungesüßtes Kakaopulver
1 El Agavendicksaft
2 El Kokos-/Soja-/Mandelmilch
Zimt nach Belieben

Avocado schälen, Kern entfernen und das Fruchtfleisch zusammen mit allen anderen Zutaten im Blender oder mit dem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Je nach Cremigkeits-Wunsch noch etwas Flüssigkeit zufügen. Fertig ist dein Superfood-Schokopudding!


Jetzt ist aber mal gut mit der Schwärmerei! Ich hoffe euch hat das Schokofieber gepackt und beim nächsten Einkauf steuert ihr zielstrebig die Avocados an ;) 

Liebe Grüße,

Ela

Montag, 26. Oktober 2015

Kürbistarte mit Apfel und Birne


Hallo Ihr Lieben :)

Jule und Susi von Kochmädchen haben sich ein ganz tolles herbstliches Blogevent überlegt. Sie wollen mit einer Sammlung an Soulfood-Rezepten den Herbstblues einfach weg kochen.
Da helfe ich gerne mit und rücke der frühen Dunkelheit, dem peitschenden Regen und der feuchten Kälte mit einer wohlig warmen Kürbistarte zu Leibe.


Perfekt als Stärkung nach einem langen Lerntag oder zum Aufwärmen nach dem Herbstspaziergang. Im Mürbeteig ist Parmesan versteckt und der Kürbisguss verdeckt fast gänzlich die Apfel-Birnen-Füllung.
Soo saftig und lecker!


Kürbistarte
Ø 24-26cm / 25x30cm

Teig
200g Dinkelvollkornmehl
50g geriebener Parmesan
110g weiche Butter
+ Butter für die Form
1 Messerspitze Backpulver

Füllung
300g Butternut-Kürbisfleisch (ohne Schale)
150ml Sahne
3 Eier
Salz & Pfeffer
1 kleinen Apfel
1 kleine Birne
+ 1 Bund Rucola und (karamellisierte) Walnüsse
[nach einem Rezept der Schrot+Korn abgewandelt]


Zubereitung
  1. Für den Teig rasch alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Tarteform mit Butter fetten. Den Mürbeteig gleichmäßig auf dem Boden und am Rand der Form verteilen, andrücken und mit einer Gabel einstechen.
  2. Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kürbisfleisch würfeln und mit wenig Wasser im geschlossenen Topf weich kochen. Abgießen, kurz abkühlen lassen und mit Sahne und Eiern pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Apfel und Birne waschen, Gehäuse entfernen, in schmale Spalten schneiden und auf dem Tarteboden verteilen. 
  4. Kürbismassen darübergießen und für 30-40 Minuten im heißen Ofen backen.
  5. Währenddessen den Rucola waschen und trocknen. Die fertige Tarte aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und zusammen mit Rucola und Walnüssen direkt servieren. 


Neben meinem Ofenkürbis mit Feta ist diese Tarte für alle Kürbisfans ein absolutes Muss!
Viel Spaß beim Nachbacken und für mehr Rezepte gegen den Herbstblues schau doch bei den Kochmädchen vorbei :) Vielleicht habe ich Glück und gewinne einen der tollen Preise..

Banner-Blogevent_Rezepte-gegen-den-Herbstblues

Liebe Grüße,

Ela

Dienstag, 20. Oktober 2015

Senf - einfach selbstgemacht


Hallo Ihr Lieben :)

Jeder Tag gleicht zur Zeit dem nächsten. Der Ablauf: Bett. Schreibtisch. Bett. Essen nicht vergessen.
Im Kopf ein Wort: Bachelorarbeit. Omnipräsent. Noch so ein tolles Wort.


Am Freitag wollte ich dem eintönigen Trott entkommen. Was anderes machen. Was anderes sehen. Mein Lichtblick der Woche. Food Lovers in Münster. Was das ist? Klicke hier.

Ihr könnt euch denken, als Foodblogger mein Hightlight der Woche. Endlich ist es Freitag. Und dann: DAUERREGEN! Und was für welcher! Und natürlich findet der Street Food Markt auf der Street statt - wo auch sonst?


OK Regen. Samstag sind die Trucks auch noch am Hafen. "Dann halt morgen" - dachte ich in meinem naiven Leichtsinn. Pustekuchen! Wenn es in Münster regnet, dann richtig. Und lange.
Samstag also die gleichen grauen Bindfäden vor dem Fenster. Hängende Mundwinkel. Menno!

Na gut. Eine allerallerletzte Chance bleibt ja noch. Sonntag. Der Wetterfrosch prognostizierte minimal trockenere Aussichten, macht mir damit allerdings wenig Mut. Natürlich kann man auch im Regen hingehen. Ja. Man kann. Ich nicht. Regenphobie nannte es meine ehemalige Mitbewohnerin. Hartes Schicksahl sag ich euch - vor allem in Münster, wo man bei jedem Wetter Rad fährt!

Und langsam fragt ihr euch sicherlich ob die regenscheue Nörglerin denn nun auf dem Street Food Markt war. In der Tat. Ich war da. Und es hat nicht geregnet. Also anfänglich war es zumindest trocken.
An dieser Stelle: danke dafür!

Die Essensauswahl war wirklich groß und gut. Ich wusste also wofür ich das ganze Wochenende so einen Aufstand gemacht hatte. Meine armen Mitmenschen.
Ich habe mich dann für etwas ganz ausgefallenes Essbares entschieden: Zitronengrastofu mit Chinakohlsalat, salziger Mango und allerlei anderen Gemüsen und Sprossen. Serviert in einer gedämpften Teigtasche, die leider nach gar nichts schmeckte. Aber der Inhalt war vorzüglich.
Dem Crêpe zum Nachtisch konnte ich dann auch nicht mehr widerstehen. 3€ Eintritt müssen sich ja lohnen!

Das war: die selbstironische Zusammenfassung meines Wochenendes


Im Titel wurde was von Senf versprochen. Also jetzt dazu. Es war mein erster Anlauf und ich bin recht zufrieden. Letztlich habe ich gemerkt, dass ich lieber feinen Senf mag, aber diese Option ist mit meinem Rezept ebenfalls möglich.

 selbstgemachter Senf
 ~ 400ml

150g Senfkörner
120g Wasser
90g 5%iger Weinessig
10g Salz
50g Zucker

  1. Für feinen Senf als erstes die Senfkörner mahlen. Per Hand im Mörser zerstoßen oder in einer gesäuberten Kaffee-/ oder Getreidemühle. Ich habe gelesen, dass es auch fertiges Senfmehl zu kaufen gibt, das geht natürlich auch. Ich hab für einen groberen Senf meine Körner nur leicht zerstoßen.
  2. Wasser und Essig aufkochen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Dann mit Senfkörnern, Salz und Zucker gut pürieren. Die Masse sollte dabei nicht heiß sein, die Aromen des Senföls vertragen keine hohen Temperaturen. 
  3. Wundert euch nicht, wenn die Masse nicht wirklich gelb und eher flüssig ist. Sie kommt jetzt nämlich für 2 Tage in den Kühlschrank, quillt und zieht dort richtig durch. Jetzt entwickelt sich erst das Senfaroma und die gelbe Farbe. Zwischendurch mal durchrühren.
  4. In saubere Gläser füllen und im Kühlschrank lagern. Dort hält er sich für ungefähr 6 Wochen.


Der Gute ist schärfer als gedacht. Anfangs denkt man noch es wäre harmlos, aber Sekunden später kommt der Wumms um die Ecke. Allerdings bin ich da auch eher bei empfindlich einzustufen.

Als großer Senf-Fan - vor allem mit Käse - kann ich nur sagen:
Probiert ihn aus!

Einen schönen Abend euch,

Ela